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Die Schwinger´s beim Rodeo

Die Schwinger´s beim Rodeo!

Auf dem legendären Erzberg in Österreich findet  jährlich das weltweit größte  und härteste Offroad-Enduro Rennen statt. Die begehrten 1800 Startplätze neben den gesetzten Werkspiloten sind innerhalb von wenigen Minuten vergeben.

Fahrer aus 40 Ländern& 5 Kontinenten versetzen den steirischen Ort Erzberg für 5 Tage in einen Ausnahmezustand . Der „Eiserne Gigant“  hat für die Fahrer den gleichen Stellenwert und “Mythos” wie die Rallye Dakar.

45000 begeisterte Zuschauer , LIVE TV Übertragung weltweit,  hunderte Journalisten& F1 Stars wie Mark Webber gehört genauso zur Veranstaltung wie das umfangreiche Rahmenprogramm , mitten drin waren in diesem Jahr das Vater-Sohn Team Klaus und Nico Schwingenschlögl vom MSV Bühlertann


Freitag & Samstag müssen sich die “ zugelassenen Fahrer“ beim “Generali Iron Road Prolog” in 2 Läufen für das eigentliche Rennen am Sonntag qualifizieren. 

In einem Einzelzeitfahren über die Terassen des Erzberges gilt es die über 13,5Km lange und 650 Höhenmeter umfassende Strecke bis zum Gipfel schnellstmöglich zu bezwingen. Nur die besten 500 Fahrer dieser Qualifikation werden am Sonntag beim “ Erzberg Rodeo “ teilnehmen- die absolute Welt Elite!

Ein Startplatz in den ersten 3 Reihen( Top 150 Starter ) ist ein MUSS!


Nico belegte nach dem ersten Lauf am Freitag leider “nur” den für Ihn enttäuschenden Platz 140. Die extrem enge Strecke& der Staub hatten eine schnellere Zeit  nicht möglich gemacht. Die Zeitmusste am Samstag unbedingt noch verbessert werden – aber wie? Die Strecke wird bei Nicos Start nach etwa 2800 Fahrern noch viel schlechter als am Vortag sein. Nico hatte sogleich die Lösung :Der Vater muss die Strecke räumen! Vater Klaus welcher mit 64 Jahren auch den “Generali Iron Road Prolog” in Angriff nahm sollte direkt vor Nico mit 20 sek. Abstand in den Lauf um diesem dann eine relativ staubfreie Strecke & ein einfaches Überholmanöver bis zum nächsten Gegner zu ermöglichen. Dies sollte den entscheidenden Zeitvorteil ergeben. So getan& die Rechnung ging auf. Trotz weiteren 7 Überholmanövern verbesserte Nico seine Zeit und fuhr am Samstag die 55 schnellste Zeit von allen gestarteten Teilnehmern! Dies bescherte Ihm so fürs Rennen am Sonntag Startplatz 96 von den angetretenen 1800 Teilnehmern. Startreihe zwei und die Hoffnung den “Giganten” zu bezwingen! 



So motiviert entschied er sich noch kurzfristig an der Teilnahme zum KÄRCHER Rocket Ride, ein extreme steiles Sprint Rennen über 4 Etagen des Erzberges. Immer wieder ein Höhepunkt & ein Leckerbissen für die zahlreichen Zuschauer.

Kärcher Rocket Ride - “ Der Gipfelist das Limit “


Es gilt dabei für die mehr als 300 Teilnehmereinen 4-teiligen Steilhang in Bestzeit zu bewältigen. Während der Qualifikation werden die schnellsten 48 Fahrer für die Final Läufe ermittelt. Mit Platz 25 qualifizierte sich Nico und schaffte es auch in den Ausscheidungsläufen bis ins Superfinale vorzudringen, wo er nachmissglücktem Start sogar noch Rang 6 belegen konnte. Bester Deutscher& bester Pilot der Motorrad Marke BETA !

Red Bull Hare Scramble – ExtremEnduro


Auch der Start am Sonntag beim eigentlichen Extrem Enduro Rennen verlief hervorragend &Nico konnte sich als 5-ter der 2-ten Start Gruppe gleich vom Feld absetzen. Der grosse Rückschlag kam aber schnell an einem vom Veranstalter falsch eingeschätzten Geröllhang. Der Hang konnte leider nur von etwa30 der gestarteten 500 Teilnehmer ohne fremde Hilfe alleine bewältigt werden. Die restlichen Fahrer wurden von Helfern und Zuschauern mühsam einer nach  dem anderen mit Seilen &Hacken nach oben gezogen um dann dort ihre Fahrt fortzusetzen –manche mussten schon jetzt völlig erschöpft das Rennen vorzeitig beenden. Der Rückstau an diesem Hang war so enorm, dass selbst Fahrer aus der ersten Startreihe nach 1Stdunde Fahrzeit immer noch mit dem Hinderniss, dem herabrollenden Geröll& den Felsen zu kämpfen hatten. Ein perfektes Spektakel für die Zuschauer aber leider sehr gefährlich und bestimmt nicht so geplant vom Veranstaltern! 

Nico schaffte nach diesem Hindernis noch 6 weitere Checkpoints mit den zutreffenden Namen wie “Wasserleitung, Badewanne, Drive Away, Devils Kitchen”usw. , musste aber nach dem Abbruch des Rennens bei Checkpoint 7 seine Ambitionen den Erzberg zu bezwingen bis zum nächsten Jahr verschieben.

Das Rennen ist immer über max. 4 Stunden angesetzt. Ist man dann nicht im Ziel muss man raus! 


Die Veranstalter hatten 2015 die Strecke zu extreme ausgelegt& selbst die besten Enduro Fahren der Welt inklusive der Werksfahrer konnten diese nicht innerhalb dieser 4 Stunden bewältigen. Das erste mal in der 21 jährigen Geschichte dieses Rennens hatten offensichtlich nicht die Fahrer den Erzbergsondern der “ Eiserne Gigant “ die Fahrer& die Organisatoren bezwungen!


Für Nico vom MSV Bühlertann ein riesen Erfolg, ein fantastisches Wochenende& eine Ansporn für das Rennen im nächsten Jahr!

 




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